Die Ausbildung im Jesuitenorden markiert einen langen Weg.
Noviziat (2 Jahre), für die deutschsprachigen Provinzen in Nürnberg.
Zeiten ruhiger Vertiefung der ignatianischen Spiritualität und des
Studiums, Zeiten für verschiedene Praktika, 30 - tägige Exerzitien.
Philosophiestudium an einer ordenseigenen Hochschule (etwa Berchmanskolleg
München) (zwischen 2 und 4 Jahren, je nach Abschluss).
Magisterium, eine Zeit des praktischen Einsatzes, zur Erprobung der
verschiedenen menschlichen, spirituellen und intellektuellen Begabungen
(meist 2 Jahre).
Theologiestudium, an einer Jesuiten-Hochschule oder -Universität
(4 Jahre), danach Diakonen- und Priesterweihe.
Vertiefende Spezialstudien auf einem Gebiet wo der junge Jesuit besondere
Begabung und besonderes Interesse zeigt und vom Orden eingesetzt wird (2
- 3 Jahre).
Am Ende der Ausbildung steht das Terziat, ein Jahr der geistlich-menschlichen
Vertiefung, in dem der Jesuit noch einmal die dreißigtägigen
Exerzitien macht.
Wenn sich Männer mit bereits abgeschlossenen akademischen Studien oder
anderen Ausbildungen um Aufnahme bewerben, werden diese Studien im Ausbildungscurriculum
entsprechend berücksichtigt.
Durch all die Jahre der Ausbildung ziehen sich die fortschreitende Vertiefung in der Spiritualität des Ordens, das Studium verschiedener Sprachen und die Ausbildung in sozialer Kompetenz.
Für junge Erwachsene steht in Linz das Haus Manresa zur Klärung einer Berufung zur Verfügung.
